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Die Gruppe

Gruppenbild

Im Folgenden ein paar Stimmen aus dem Prozess der letzten Jahre. Wer Fließtext mag sollte lieber das Selbstverständnis lesen


Nach dem Essen starten manche zur Arbeit, manche gießen die Blumen, manche bleiben einfach sitzen und machen große oder kleine Pläne, manche bringen vielleicht Kinder zur Schule und manche starten eine Yoga-Runde im Garten zu der auch Menschen aller Altersklassen aus der Nachbarschaft kommen. Den Abwasch machen wir aber alle mal, damit der nächste Morgen wieder genauso schön werden kann

S. (Feb. 2023). Molli- AG Bauen + Deal or No Deal

Die Rechtsform Genossenschaft hat den Zauber inne, dass alle Gewinne den Mitgliedern zugute kommen. Mit den Mieten werden keine privaten Gewinne erwirtschaft. Ständige unbegründete Mieterhöhungen bleiben aus, da Kostenmieten die Grundlage sind. So sind die Häuser in der Zukunft von den Preisen des Mietwohnungsmarketes entkoppelt.

T. (Jan. 2023). WoGe – Reklame Kollektiv

Wenn ich an unseren Garten denke, denke ich an Hochbeete und Beerenbüsche, die Weintrauben die an der Hauswand entlangranken. Abends versammeln sich die Menschen des Hauses um die Feuerstelle, um am Lagerfeuer Lieder zu singen. Tagsüber wird im Fahrradschuppen gewerkelt oder in der Hängematte gelesen.
Am Wochenende trifft sich ein Teil der Gruppe, um die ersten Balken für unser Baumhaus anzubringen und die ersten Tomaten werden auch geerntet.
Andere leckere Dinge, die in unserem Garten wachsen sind Kürbisse, Salate, verschiedene Kohlsorten, Zwiebeln, Knoblauch, Zucchini, Erbsen, Erdbeeren, Himbeeren, Möhren und Sonnenblumen. Es brummt von den vielen Bienen und Insekten, die um die Blüten herumschwirren und es sich im Insektenhotel und dem Kompost gemütlich machen. Ab und zu schauen Menschen aus der Nachbarschaft und Freund*innen vorbei und klingeln an der Tür oder quatschen im Garten. Es riecht gut – ab und zu hören wir aber auch noch die Autos von der Straße brummen.

N. (Feb. 2023). Molli – AG Finanzen und ÖA

Teamtag – Selbstverständnis 1

Für mich stellt sich die Frage, welchen Bedarf es in Löbtau gibt. Eine Sozialraumanalyse ist aber sehr aufwendig.
Als erstes fallen mir ein:

Küfa/Vokü und politisches Dessert – Altersgruppenspezifisch

Bandraum in Keller

Raum für Körperarbeit

Bepflanzte Dächer/Fassaden – grüne Gartenoase

Café

Nachbarschaftlich genutzter Sportraum

Ort zum Übergangswohnen für Menschen, die gerade auf irgendeine Art lost sind

Bauwochen/Skillshares

L. (Feb. 2023). Molli AG – Finanzen & Deal or No Deal

Sorge, dass im Prozess (bspw. Bauphase) irgendwann durch Meinungsverschiedenheiten, Kapa-Unterschiede, Arbeitsstruktur-Unterschiede FRUSTRATION entsteht & bei Einzug bereits „verhärtete“ Fronten und getrübte Stimmung den Umgang erschweren.

T. (Feb. 2023). Molli – AG Prozess und Deal or No Deal

Eine Gruppe von 15 Menschen finden sich, um Verantwortung für ihre Zukunft zu übernehmen: Zum ersten Mal fühlt es sich richtig an länger in die Zukunft zu planen, soziale Beziehungen vertiefen sich und die letzten Jahren gingen verdammt schnell vorbei. Es ist die Generation im neugierigen Fokus von all denen, die von Fridays for Future politisiert wurden und sich fragen, welche Optionen es gibt zu zu teuren Statussymbolen, Abgrenzung, Alleingang und Miete zahlen. Nach der Pandemie ist die Stimmung wieder so schlecht wie vorher, aber der Wunsch an potenziell vorbildlichen Lösungen zu Arbeiten auch bei manchen gewachsen. Die Gruppe verbindet wie viele andere auch das Ziel für eine fairere, nachhaltigere und schönere Stadt Verbindlichkeiten einzugehen. Ihr Thema ist das Thema „Gemeinschaftliches Wohnen“.

H. (Jan. 2023). Molli – AG Öffentlichkeitsarbeit

Das Leben in der Molli wird bunt, lustig & trubelig aussehen.
Viele verschiedene Lebens-Alltage werden neben- & miteinander dort bestritten.
Irgendwer wird immer die Schere aus der Küche entführen, aber dann mache ich den Tofu mit dem Messer auf.

P. (Feb. 2023). Molli – AG Bauen

Brain Stroming

In der Molli zu leben bedeute mehr, als nur >Wohnen<. Wir gestalten gemeinsam unser zuhause, haben die Sicherheit eines sozialen Netzwerkes, teilen Essen Räume und Träume.

Z. (Feb. 2023). Molli – AG Öffentlichkeitsarbeit

Beachtung der Sozialisierung und der aktuellen Lage der Menschen

Verschiedene dynamische Mieten für verschiedene Menschen und verschiedene Situationen

Pro aktive Hilfe/Unterstützung anbieten, Verantwortung übernehmen und Dinge auf dem Schirm haben (bei Kapazitäten)

Teilen von Skills und gewissen Gebrauchsgegenständen

Dynamischer Prozess: oft darüber sprechen, was Solidarität gerade für uns bedeutet und wie sich das in unserem Miteinander (uns nach außen) wiederfinden soll

M. (Feb. 2023). Molli – AG Finanzen, Prozess und ÖA

Wir können zusammen etwas schaffen, was wir allein nicht können: Häuser kaufen, auch ohne persönlich genug Geld dafür zu haben.

S. (Jan. 2023). WoGe – Reklame Kollektiv

Manche Gemeinschaftsräume sind Lager oder Abstellfläche. Andere sind offen für Menschen von außen und werden zur Verfügung gestellt zum Treffen, Arbeiten, Feiern oder auch mal zum Wohnen und unterkommen.
Gemeinschaftsräume sind flexibel. Wenn wir mehr oder weniger Wohnfläche und Rückzugsraum brauchen, passt er sich an.

P. (Feb. 2023). Molli – AG Bauen

Für mich persönlich erfordert es höchste Aufmerksamkeit und sehr strukturiertes Denken, denn beispielsweise Abschweifen von einem Thema kann sehr wichtig und erhellend sein. Der rote Faden sollte dabei aber nicht vergessen werden.
Es erfordert auch Akzeptanz, wenn Bedürfnisse bedacht werden, die nicht die eigenen sind. Besonders, wenn das im Leben bisher nicht belohnt wurde, weil verkehrsanschaulich Verbesserungen für das Kollektiv geringer bewertet werden, als Eigennutz.
Wichtig ist es auch unklare/ambige Zustände auszuhalten und als Bereicherung (und nicht als Belastung) wahrzunehmen. Wohlwollen gegenüber allen anderen Beteiligten ist von enormem Vorteil. Die Pflege des Wohlwollens untereinander gehört zu den wichtigsten und manchmal anstrengendsten Aufgaben für Gruppen. Wo Schokolade und offene Ohren nicht reichen wollen wir uns auch mal Unterstützung von außen holen.

H. (Feb. 2023). Molli – AG Öffentlichkeitsarbeit

Das ist nicht umsonst zu haben. Alle Beteiligten geben viel von sich und ihrer Zeit in das Projekt, aber wenn wir und andere dafür besser wohnen und so eine kleine Utopie verwirklichen, war es ja nicht umsonst.

S. (Jan. 2023). WoGe – Reklame Kollektiv

so macht Stadtverwalten ja fast schon Spaß

A. (Feb. 2023). Molli – AG Auszeit

Wohnraum darf keine Ware sein. Gerade jetzt, wo die großen Player sich auf dem Markt zurück ziehen, ist es umso wichtiger, Wohnraum zu schaffen. Hier können wir als Pilotprojekt zeigen, dass Wohnen/Bauen/Sanieren möglich ist, wenn daran nicht Gewinnmaximierung und Renditeausschüttung gekoppelt werden. 

S. (Jan. 2023). WoGe – Reklame Kollektiv

Diese herausfordende Zeit (angespannter Wohnungsmarkt, Klimakatastrophe, größer werdende Schere zwischen arm und reich, Ressourcenverknappung, Fachkräftemangel, Inflation, Kapitalismus) zwingt uns, auf allen Ebenen nach Alternativen zu suchen und wir wollen uns dieser Aufgabe annehmen: solidarisch die Finanzierung stemmen, nur notwendige Sanierungen durchführen, zirkulär bauen, viele Menschen beteiligen, indem wir unsere Häuser öffnen und letztendlich die Häuser nicht mehr aus unseren Händen geben, egal in welchen Konstellationen gewohnt wird: kein Verlieren, keine Verdrängung, kein Vererben!

S. (Jan. 2023). WoGe – Reklame Kollektiv

Häuser, Baugrund und Baumaterial sind teuer, kollektive Verantwortung in der Gesellschaft kaum erprobt und Verantwortung haben immer nur „die da oben“. Viele sehen die schweren Rahmenbedingungen nicht als Resultat des Status quo und erhoffen sich deshalb von  neuen Ideen keine Besserung. Mut und Kraft reichen nicht aus, um sich antizyklisch zu Verhalten. Alle, die so denken werden später mit Bewunderung auf das Haus in Löbtau schauen, wo die Molli entsteht, denn genau in dieser Zeit schreibt die Stadt Dresden ein Haus in Löbtau aus und die Gruppe trifft auf die WoGe Dresden eG. Plötzlich ist die Chance da: Expertise und Begeisterung einen Weg aufzuzeigen 2023 ein Hausprojekt zu gründen.

H. (Jan 2023). Molli – AG Öffentlichkeitsarbeit

Er hat keinen Bankkredit bekommen. Aber warum? Er hat doch so einen super Lebenslauf, einen sicheren gut bezahlten Job und noch nie Schulden gehabt? Die Antwort ist: Er hat zu wenig Eigenkapital. Auch seine Eltern besitzen weder Immobilien, noch haben sie viel Geld auf der hohen Kante. Da bleibt wohl nur noch Lotto spielen… Oder?

M. (Jan. 2023). Molli – AG Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen und Prozess


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